Bundesweit Spitze in Sachen Nachhaltigkeit

Alljährlich treten Städte, Firmen und Institutionen an, um sich in Sachen Nachhaltigkeit zu messen. Im Vorfeld der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises stellt das Ranking der Bewerber einen interessanten Rundblick über ökologisch sinnvolle Entwicklungen dar. Unter den bundesdeutschen Städten mittlerer Größe schaffte es St. Ingbert in diesem Jahr unter die ersten drei – und damit in die Abschlussveranstaltung im Düsseldorfer Maritim. Begleitet von hoch interessanten Foren und Fortbildungsveranstaltungen fand die Preisverleihungsgala statt. Den Preis der mittleren Städte holte Geestland – Hans Wagner gratulierte, machte aber kein Geheimnis daraus, dass man in St. Ingbert durchaus anstreben wird, selbst irgendwann auf dem Siegertreppchen zu stehen. Dort standen im Lauf des Abends, neben den kommunalen Preisträgern, Firmen, die sich besonders nachhaltig verhalten und Prominente, die mit dem Ehrenpreis für ihr Engagement ausgezeichnet wurden. So Annie Lennox, Jane Goodall und Marius Müller-Westernhagen.

Wir St. Ingberter haben begriffen, dass wir nur einen einzigen Planeten haben, und dass wir alle gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft arbeiten müssen.
Die Bürgermeister der mittleren Städte in der Endausscheidung - von links Torsten Krüger aus Geestland, Fred Toplak aus Herten und Hans Wagner aus St. Ingbert

Der Oberbürgermeister bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, diesen grandiosen Erfolg für die Stadt St. Ingbert zu erzielen. Wagner: „Zu den drei nachhaltigsten Städten Deutschlands zu gehören, das funktioniert nur, wenn Nachhaltigkeit zum Thema aller wird. Wir St. Ingberter haben begriffen, dass wir nur einen einzigen Planeten haben, und dass wir alle gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft arbeiten müssen. Wir füllen diese große Aufgabe mit Leben, und dank der Vielzahl von Akteuren in unserer Stadt schärft sich unser Profil als Biosphärenstadt.“

Dass St. Ingbert nicht nur bundesweit beachtet wird, sondern auch in der Region prominente Mitstreiter hat, wurde schon deutlich, da Umweltminister Reinhold Jost ebenso nach Düsseldorf gekommen war wie der Landrat des Saarpfalz-Kreises Dr. Theophil Gallo, der überdies auch Vorsteher des Biosphärenzweckverbandes ist.

Motiv St. Ingbert

Nachhaltigkeit auch beim diesjährigen Neujahrsempfang ein Thema

Knapp achthundert Menschen fanden den Weg in die Stadthalle, als dort der Oberbürgermeister und der Verein für Handel und Gewerbe eingeladen hatten. Vertreter der Vereine, der Wirtschaft und der Politik gaben sich ein Stelldichein und nutzten den Abend, um über Erfahrungen und Projekte zu reden. Oberbürgermeister Hans Wagner und Nico Ganster vom Verein für Handel und Gewerbe ließen sich nicht nehmen, jeden Gast persönlich zu begrüßen und Neujahrswünsche zu übermitteln. Im Anschluss holten sie zum gemeinsamen Rück- und Ausblick aus, hinterlegt von einer Diaschau, die die wichtigsten Stationen des zu Ende gegangenen Jahres zeigte. Die Bergkapelle sorgte für die musikalische Unterhaltung. Großes Thema des Abends war die Nachhaltigkeit, schließlich war St. Ingbert unter den drei nominierten Städten um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Hans Wagner kündigte an, auch bei künftigen Wettbewerben um den Nachhaltigkeitspreis teilzunehmen. Außerdem wird darüber nachgedacht, im Rathaus einen Nachhaltigkeitsbeauftragten zu installieren.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Simple Share Buttons
Einwilligungserklärung
Wir nutzen Tracking-Services der Open-Source Software Matomo (https://matomo.org/auf unserer Website, um die Nutzung unserer Website analysieren und regelmäßig verbessern zu können. Der Dienst wird hierbei auf unseren eigenen Servern gehostet. Eine Übertragung der Daten an Dritte findet nicht statt. Über die gewonnenen Statistiken können wir unser Angebot verbessern und für Sie als Nutzer interessanter ausgestalten. Die erhobenen Daten werden von uns pseudonymisiert gespeichert und pseudonym analysiert. Rechtsgrundlage für die Nutzung der Tracking-Services ist Art. 6 Abs.1 S.1 lit. a DSGVO.